Ur-LAUB einsammeln – der Weg nach Andersland!

Ur-LAUB einsammeln – der Weg nach Andersland!

DK live --copyright by Hildegard sichtbarYoga

Urlaub einsammeln. Dänemark - Meer - und WIR! Diese Tage – die stets SOOO heiß ersehnt werden. Diese Zeit in der wir GAANZ ANDERS leben wollen. Momente, Tage, Wochen in denen all das Leben stattfinden soll, für das anscheinend im ALL-Tag kein Platz ist.

Und dann? Ja, gerade mit solch hohen Erwartungen KNALLT es. Wenn ich darauf WARTE, es WILL, wenn ich konkreteste Vorstellungen, Wünsche habe – dann ist da kein Platz für das spontane, lebendige, einzigartige LEBEN. Sorry, is so.

UR-LAUB - hat wohl etwas mit dem UR-Zustand zu tun. Und erlauben. Hm, stimmig.

Was ist für MICH mein Urzustand?
Wo und wann bin ich ECHT, authentisch,
so wie ich ursprünglich BIN?

Erlaube ich mir, diesen einzunehmen?
Auch und besonders im ALL-Tag?
Heißt das dann, Urlaub jeden Tag?

Übrigens via KOPFKINO total easy -ratzfatz dort, mit allerkleinstem Gepäck - BIN SCHON DA! Wieder da, immer wieder- wie herrlich (ähm - fraulich)!

Zurück von der Urlaubsreise. Zurück vom Meer. Vom herrlichst weichsten Sand der Welt ;o). Vom stürmischen KlarheitsWind. Von Weite, Freiheit. Von SonneWindRegen. Alles war geboten. Das Meer - die große URMUTTER. Aus diesem Salzwasser sind wir alle entstanden (Entwicklungsgeschichtlich gesehen), sind übrigens immer noch salzige, wässrige Wesen, ein Beutel, Hautsack voller Salzwasser ;o)

In diesen göttlichen Momenten in denen ich alleine (und ich meine wirklich - all-eine- da war sonst keiner , nur Sand, Weite, Meer und ich - na ja, sorry, Möwen, Robben auch noch und Bernsteine) am Strand entlang ging, Beine und Gedanken spazieren führte, da ging mir so einiges durch Kopf und Herz. All die Themen der letzten Wochen, oftmals bestehen sie schon lange. In diesem Fortbewegen kam mir auch: anstatt alles zu Hause zu lassen, Abstand zu nehmen vom Leben, haben WIR unser Leben mitgenommen. Haben UNS mitgenommen. Mit all unseren Wirklichkeiten, Meinungen, Bedürfnissen.

Ich hab viel gesungen. Manchmal hörbar, oftmals innerlich.
Das Tara Mantra ist mir ein treuer Begleiter.

Mein allabendlicher Nachtgruß:  "Gute Nacht Nimmerland!" Kennst du Peter Pan? Er lebt in Nimmerland (Neverland), weil er IMMER Kind bleiben will, das Kindliche in sich bewahren will.  In Neverland muss man nur an etwas glauben, damit es passiert.

Es waren intensive LebeTage.

Ich genieße mein  MobilTelefon inkl. Kamera. ZweitName : Paparazzi :O)
Unendlich viele HimmelsBilder hab ich gemacht. Konnt gar nicht genug bekommen von ZauberLicht, HimmelsWeite, MeeresTänzen. Immer neu, immer anders, unsagbar schön. Über und in allem ein besonderes Licht. GLOW. Wenn ICH unseren Urlaub einsammle, dann kommen viele bunte LebensMomente:

Natürlich der allererste Blick aufs Meer, das Ritual des Meerbegrüßens -  der Gesang der Brandung - die Obertöne der Möwen - der Sand in allen gefühlten Nuancen (von streichelzart bis windgepeitscht) – Play-time (als SpieleFamilie haben wir immer einen kleinen Koffer mit verschiedensten Spielen dabei) – Bücherkiste – übervoller Kühlschrank beim Ankommen – ResteEssen am letzten Tag – Schafsmarkt in Ho (skurril und einzig) – Yoga am Meer - VIELE Bernsteine finden – Morgen, Mittag, Abend StrandLäufer – SonnenuntergangsGang zum Leuchtturm – Dünenwanderung – SteineSammeln (komme steinreich heim!) – Muscheln und Kostbarkeiten finden – shoppen ;o) – laaange Autofahrt (stöhn) – schwitzen am Strand – frieren am Strand – welch Segen ist die Windjacke – hmm köstliches SofteisDrachen steigen – Flohmarkt stöbern – miteinander reden – miteinander still sein – Spannungen aushalten – andere Meinungen, Wirklichkeiten, Bedürfnisse – LACHEN – Tee im größten Pott kochen – über dänische Preise stöhnen – Papas Blitzer zuwinken – Wäsche waschen – Essen kochen – endlich wieder stricken – Lachkrampf – viel tierisches: Kröten, Kreuzotter, Zecken, Fische, Seesterne, vielste Robben, EinsiedlerKrebse, Rehe, Hasen– meilenweit Heidepflanzen – Heckenrosen und Hagebutten– Robben und mehr Robben - Reetdächer – Hobbithaus – LESEN – Stille – mehr MEER – Windschutz – noch mehr MEER – Träume – Fußreflexzonen Massage nach Gang auf dem Steineweg, nix für Weichläufer - MorgenStrandLäufer - WEITE am Strand, im Himmel, im Meer - ZauberLicht - GLOW - über allem  – Treibholz – Sand in allen Taschen – Sand in den Ohren (WAS? Ich kann dich nicht hören!) – Seestern-Fische-Rettungsaktion – Berge von HeimkehrWäsche – Kids: "ist schon kühl - soll ich ein Feuer machen ?" :o) -  gewinnen und verlieren - Wikinger Schach - WortSchöpfungen - SonnenAUF - und -UNTERGänge - Farbspiele des Himmels - leckerste "Creméstangen" - warmer Hefezopf und Erdbeermarmelade - feilschen am Flohmarkt - Wolle einkaufen - Strandgespräche - Sand in Büchern - Regen pladdert - Gewitter Nacht und Tag, HimmelsBlitze - gesponnene Wolle -  Bl°avand = blaues Wasser - SandPeeling - SchatzFinder - Strandgut - Kunstausstellung am Strand - Klang des Windes - BunkerTour - Zeckenalarm - Meerschwimmer - Esbjerg Manneken + shoppen - 90 Schritte Ebbe - mehr leckeres Softeis - handgemachte Bonbons Bolcher - 6:00 einfach wach und MorgenHimmel  - keine Straßenlaternen, Nacht ist Nacht und dunkel - Windi Tage - 5 AA-lener Autos - Yoga Videos gedreht :o)  - Winterjacken shoppen - Zimtschnecken backen - fette Blasen gelaufen - einfach atmen - besten Ferienbücher: Muscheln in meiner Hand, HERZENHÖREN - und Sommerfrische für die Seele - Playtime: SkipBo, Phase 10, Kniffel, Domino, Rumee - StrandFlo - hineinstürzen in stürmische kalte See (mutig, echt!) - Westwind -  Kerzen mit für Adventskranz - Bernsteine finden - Anfängerfehler: ohne Tasche, Mütze ans Meer - jeden Tag Robben - AbschiedsRitual: Autos voll und der letzte Gang ans Meer ---Tschüss sagen: wir kommen bald wieder! - GENIALSTE: MorgenBad im bitterkalten NordMeer mit nix ---- LebenTeilen jetzt und immer - DANK an meine Kinder für genau DAS!

Erkennen:

DIES ist unser Saltkrokan.

Unser SommerHus.

Geliebt.

Geschätzt.

Herbeigesehnt.

 

Dieser Jahr für 14 Tage Dänemark – gefühlte 14 Wochen Leben. Jeder Tag eine Woche. Und – ich kann schon rechnen – PackTag und AnkommAusräumTag zählt mit. In jedem Tag die Qualitäten einer Woche.

Sonntag – die Sonne geht auf

Montag – der Mond geht unter ;o) – bei Neumond angereist, bei Vollmond wieder heim

Dienstag – Vormittags „Pflichten“: kochen, waschen, joggen (welche schöne Pflicht), einkaufen
Nachmittags - FREI für Sand und Strand und Meer und mehr

Mittwoch – die Mitte

Donnerstag – ja, es hat auch mal gedonnert

Freitag – blaue Stunde

Samstag – nein, Sams war nicht dabei – dafür Leben mit vielen Kindern

Ganz nah, hautnah, mittendrin: FamilienZeit.

DANKE meinen Kids für dies ER-LEBEN.

Danke auch für euer Verständnis wenn ich ganz alleine gehen wollte ;o)

Puh,

laut Statistik sind es HEUTE - hihihi  schlappe 11 Monate = so um die 330  Tage

bis wir wieder dort sind.
Ein Klacks- oder?!

 

Der Weg...

Doch wie immer im Leben, so lassen sich auch diese Zeiten, dieses Erleben, die gemeinsamen Tage nicht FESTHALTEN.
Sie lassen sich nur einfach LEBEN und genießen.

Vielleicht mag uns der ein oder andere Impuls aus dieser Zeit helfen, bewusster und achtsamer im All-Tag zu sein.
Andersland hereinholen in den ALLTAG. mit dem Klick Impulse....Fahrplan nach Anderland .. zum weiterlesen.

 

Danebrog...

Mehr vom Urlaub "Ich bin dann mal weg!"

 

Alle Fotos - copyright by M.Burkert

2 Antworten

  1. Kathrin

    so schön, wie Du über die schönste Zeit des Jahres berichtest. Auch ich durfte dieses Jahr einen wunderschönen Urlaub mit meinem Mann und unseren beiden Kindern erleben. Und dank Deiner wunderbaren Yogastunden und Philosophien war es für mich der intensivst erlebteste Urlaub überhaupt. Ich hab jetzt noch das Gefühl jede Minute nachzuspüren und darüber zu lachen und mich immer noch zu freuen. Einfach jeden Moment wo man grad war, grad zulassen und genießen. AUch wenn es den Berg noch so steil hinaufging, hab ich es genossen, diesen Berg gesund und mit eigener Kraft gehen zu können. Ich hab für mich mein eigenes Tempo gefunden und zugelassen. Für mich war immer der Weg das Ziel. Den Weg, egal wie er aussieht, überhaupt zu gehen und ganz bei ihm zu sein. Liebe Hildegard bei uns waren es die Berge und die Weite von dort oben, die mich fasziniert haben. Festzustellen, daß wir nur ein winziger Teil dieser Welt sind, aber ein bedeutender. Aber auch ich liebe das Meer und werde bestimmt auch irgendwann wieder dort einmal landen auf BALTRUM, meinem Fels in der BRandung in der Nordsee. Drück Dich, ganz liebe Grüße und freu mich auf Samstag zum Herbst-Yogatag. Kathrin

  2. von susi:
    wenn wir weit weg sind, sind wir so verdammt nah an uns selbst…vielleicht ist es das.
    Das Drumherum ist die Kulisse für diesen traumhaften Zustand und irgendwie immer schön, egal wo – weil wir uns selbst so nah sind.
    Der Wald noch grüner, die Weite noch weiter, das Meer noch frischer, der Sand noch feiner, der Himmel noch blauer, die Menschen noch menschlicher, das Eis noch leckrer. Das Glück so spürbar…weil wir uns selbst so nah sind…ich probiere das morgen auf Arbeit

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