WIE soll ich LEBEN?

WIE soll ich LEBEN?

copyright by Hildegard sichtbarYoga

Inspiration von Michel de Montaigne (1533-1592) – das ist, war, einer, der FRAGEN stellte. An sich und die Welt. Der  das Leben verstehen will. Wie führe ich ein gutes, ein  richtiges Leben?

Wie fühlt sich das Leben an?

Wie fühlt sich wütend sein an?

Oder lüstern?

Oder beschämt?

Wie ist es jemanden zu lieben?

Wie fühlt sich ein Geistesblitz an?

 

Er spricht über sich – und gleichzeitig über jeden von uns.

 

Er lebt “Habe keine Angst” – stellt einen älteren Pförtner an seine Türe , nicht um diese zu bewachen, sondern sie Besuchern freundlich zu öffnen. Sein Haus wird deutlich weniger überfallen als die Häuser der streng bewachen Nachbarn.

Und kommt dennoch einer und will übles – dann empfängt ihn der HausHerr mit  offenem, freimütigem und ehrlichem Herzen. Er lebt Empathie, spiegelt die Handlungen seines Gegenübers, beherrscht die Sprache der menschlichen Natur.  Dieser Montaigne scheint in seiner Art aus der Zeit gefallen. Er schreibt Essais, keine Lehrsätze.  Er versteht die Kunst sein eigenes Herz zu durchschauen.

Er formuliert Sprüche:

Wenn ich mit meiner Katze spiele,

bin ich nie ganz sicher,

ob nicht ich ihr Zeitvertreib bin.

 

Den Menschen schulden wir Gerechtigkeit

und allen anderen Kreaturen Freundlichkeit

und Wohlwollen.

 

Wir werden viel weniger durch das verletzt,

was uns geschieht,

als durch unsere Meinung darüber.

 

Ich will in diesem Leben

nur den Ruhm erwerben,

dass ich es friedlich verbracht habe.

 

Wenn ich tanze, tanze ich,

wenn ich schlafe, schlafe ich.

(erinnert doch mal sehr an buddhistischen Spruch)

 

.....MEhr….

Noch keine Kommentare bis jetzt

Einen Kommentar schreiben