SuperVision mit Katharina Kleinknecht- DHYANAM

SuperVision mit Katharina Kleinknecht- DHYANAM

Stille in der Bewegung

Es ist dies ANKOMMEN so wie wir sind. Jede bringt ihre persönlichen Themen mit, wir dürfen DA sein. Es ist Raum zum Sprechen, Hören, Üben, Fühlen, Fragen, Stillwerden, Sein.

Wie sich unsere persönlichen Statements verbinden. Immer wieder ein Nicken, ein stilles, ich bin mit dir, ein: ich spüre dich, ein: ja, das kenne ich. So erkenne ICH für mich in jeder einzelnen MitYogaFRau hier am Tisch, wie sich unsere Themen verbinden, verschmelzen, und wir mitten im Thema sind:
DHYANAM. = das stille Reflektieren, Meditation

Im Yoga Sutra: II.11 und II.29; III.2

Fünf äußere GLIEDER des Asthanga Yoga, Raja Yoga nach Patanjali im Yoga Sutra nachzulesen.

Sind diese fünf gut miteinander verwoben geht die Türe zur inneren Suche auf – Antara Yoga. Es folgen die drei inneren GLIEDER. Gehen diese nahtlos ineinander über, verschmelzen = Samyama.

Die drei inneren Glieder beschreiben eher progressive innere Zustände denn Übungen. Diese Zustände entwickeln sich eben aus den fünf anderen Gliedern des Raja Yoga. Sie transformieren „Tun“ in „Sein“.

GLIEDER
Yama und Niyama Geist und Emotionen werden still, indem wir Ehrerbietung und Hingabe für uns entwickeln
Asana und Pranayama Sammeln und verfeinern der Lebenskraft

Bringen Körper, Geist und Gefühlen Wohlbefinden

Pratyahara Ermutigt zur Wendung der Sinne nach innen
Mit Hingabe und Respekt geübt

Fortschreitender Prozess

Natur wunderbarer Lehrer

Dharana Kontemplation, Konzentration- in entspanntes Gewahrsein einladen;

Unzählige Ideen, Angebote, Auswahl an erhebenden Methoden

YS I.39- widme dich irgendeiner Sache, die dich erhebt und dein Herz einnimmt. ALLES möglich: Chakra, spirit. Zentrum im Körper, inspirit. Wesen, Gebet, hl. Wort, Mantra….

was auswähle Lieben und beharrlich in die TIEFE gehen, Hingabe aus vollem Herzen

Dhyana Meditation

Länger anhaltendes dharana, fällt leichter, tiefer verwurzelt

Zugang zur grenzenlosen Quelle gefunden;

Samadhi Einheit mit dem göttlichen Bewusstsein

Lässt sich nicht in Worte fassen, nur erfahren; Einssein;

Eher ein quantitativer Unterschied als qualitativer Dieselbe Aufmerksamkeit und Bewusstsein in allen drei Zuständen

Dharana – erstes Erleben für kurze Zeit

Länger – Dhyana

Noch länger - Samadhi

Samyama = Verschmelzung

YS III.5

Beginnt mit Sammlung auf ein Objekt

Geht über in ununterbrochenen Fluss Gewahrseins

Taucht ein in Essenz, Drei Aspekte als ein einziger Strom

Einstein: „Ich habe die Eigenschaften des Lichts nicht entdeckt. Ich habe darauf meditiert (Dhyana), bis es sich mir selbst offenbarte (Samadhi)“

Nun Essenz des Yoga realisieren: „ Yogah chitta vritti nirodaha YS !.2“

ACHTUNG Siddhis, psych. Und spirituelle Kräfte sind eine Verlockung

Doch Ziel ist Wissen um das göttliche Selbst.

Woran erkenne ich, ob ich vorbereitet bin für Üben von Samyama? ..im pdf…

Wie gehen wir mit den Themen für SAMYAMA um? …im pdf….

Auswirkungen der Samyamas

Es können außergewöhnliche, ja fast übermenschliche Kräfte entstehen. Das große Ziel ist: ohne Verwechslung wertfrei wahrzunehmen und inneren Frieden zu finden.

WORUM geht es dann bei den SAMYAMA?

Anfangs das Ziel, Leiden zu vermindern und mehr Gleichgewicht und Frieden zu erlangen. Drum verbinde dich immer und immer wieder mit deinem Innersten und frage:

WAS will ich und was will ich nicht?

Welche Stimme ist die meines wirklichen Wesens,
welche die des meinenden Citta?

Wer bin ich und wer bin ich nicht?

Letztendlich geht es immer darum:
zu unterscheiden, zu KLÄREN- echt oder Täuschung?

DHARANA = Konzentration, anhaltende Ausrichtung

Dafür brauchen wir Eine klare Ausrichtung, wähle ein Objekt s.pdf Liste

Einen ruhigen Geist

Kontrollierte Sinn

Ruhige Atmung

Viel Angebote, weil Viele verschiedene Menschen, Voraussetzungen, Zuneigungen

Thema muss passen

Wie eine Liebesbeziehung

Wirkung Ist nicht das Ziel, sondern einfach Hinweis aufs Ziel.
WIE erkenne ich MEIN Thema? Durch Selbststudium (Kriya Yoga)

Die 5 ersten Glieder als Grundlage schätzen und ÜBEN

Die Hilfe eines Lehrers

Je mehr übe, desto deutlicher wird das Thema

WIE soll geübt werden Auf der Matte

Im Alltag

Längere Zeit

Mit Ausdauer

Mit Gelassenheit

Das Thema hinter allen Themen suchen

 

 

Die Vielzahl der Themen weist auf die große Offenheit dieser Lehrschrift. Hilfe ist ein kompetenter Mensch, der mich begleitet, meinen Blick weitet und mir hilft wo ich selber blind bin.

Im pdf eine Tabelle dazu….

Frage: Auf was richte ich mein Augenmerk – was ist mein Fokus?
Es geht um die Beziehung MIT MIR. Hilfreich ist DRANBLEIBEN. Am üben an sich, jedoch auch an Methoden, Modellen. Hier in die TIEFE gehen, ja, ich weiß, das braucht eine satte Portion Disziplin. Woher bekomme ich diese, woher die Motivation dranzubleiben?

MEINE Motivation überprüfen!!!

Häufiges Wechseln hat seine Tücken. Wie beim Graben eines Brunnen – die ersten 2 Meter gehen noch, dann wird’s knackig, steinig, anstrengend, es geht deutlich langsamer. Doch wenn ich auf die Urquelle stoßen möchte, muss ich in die Tiefe gehen. Und 10 angefangene Brunnenlöcher sind in Summe schon Erfahrungen, sind in Summe satte 20 Meter, doch eben nicht TIEF.

Im Yoga gilt es SEIN, sprich MEIN Thema zu entdecken, es geht um diese besondere Beziehung, die Beziehung mit mir.

Im YogaSutra Kapitel 3 finden wir unsagbar viele Anregungen, Impulse für unsere Ausrichtung. Dies fokussieren, ausrichten AUF etwas ist die HILFE für den Weg, die Erfahrung - was hinter allem steckt – eine Kraft, die erfasse, dann habe ich alles erfasst. Und es ist total egal WAS ich wähle, ob Elefant, Stein – egal – alle gleichwertig.

Im pdf ….Gedanken zu Bhavanas - Konzentration

Mühe die ich mir gebe in Konzentration zu gehen – auf etwas hin, ausgerichtet bleibe, verbunden -dann kommt vom Objekt etwas zurück. Lust haben auf Themen. Richte mich aus, immer wieder aufs Neue + dann kommt was zurück. …

Für Liebesbeziehung – mit Ort Liebesbeziehung eingehen, Bett, zu etwas… wie ersetzt man dies Lieben, mit was? Um sich hier nicht zu fesseln. Hin zu einer Liebesbeziehung in FREIHEIT. Ausgerichtet, verbunden sein mit. Etwas was einen packt, begeistert. Finde Interessen – dann kommt von alleine: ICH MÖCHTE, ICH WILL.

Nicht fokussieren auf Ergebnis. Sondern immer wieder fühlen in diesem Bereich. Nicht auf Erkenntnisse aus – kommen lassen. Sondern Fokus auf Körper Punkt, immer und immer wieder zurück. Versenken über lange Zeit. Soll uns wichtigster Punkt werden.

Wichtige Punkte die der Yoga vorschlägt:

Samana Bereich Herzpunkt=Zwerchfell in Ruhe

 

Kurmanadi – Schildkröten Brustbein, Thymusdrüse = Stabilität

Am Anfang Punkt der leichter. Wichtig an Basis zu sein

Kurmanadi wenn emotional instabil, im Alltag und i Ü Praxis ausrichten.

 

Nabel +++wenn krank bin

Einstieg +++, auch Leben lang dran bleiben.

 

Hilfreich: sich mit den Themen der Chakren auseinander setzen.

-->Vielfalt der Möglichkeiten + Menschen

-—>Wir suchen DAS EINE was dahinter steckt

-->An Essenz zu kommen

Wenn Mensch sich mit Thema beschäftigt- è kommt Rückmeldung

Dann ist Sehen konkret. Erfahrbar.

Handlung beobachten. Das ist Kriya Yoga. Welches Ergebnis hat mein Tun - um zukünftige Leiden zu vermeiden. Klesas (Wut, Ärger, Neid, Gier, --) gehen zurück. Was ist mein Thema?

Sich üben im Gewahrsam, achtsam beobachten was ist. Wenn Thema wichtig ist – drückt es sich immer wieder aus. Kommt über verschiedene Wege. Nicht schauen auf das was da kommen kann.

Ein hinein arbeiten.

 

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Foto-copyright by- Hildegard Burkert

 

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