Qualifizierten YOGA Lehrer finden – Hilfen, Wege, BDY

Qualifizierten YOGA Lehrer finden – Hilfen, Wege, BDY

bereit: Matte + Raum für SIE

YOGA.

Faszinierend wo Yoga inzwischen überall auftaucht - in diversesten Zeitschriften, Illustrierten, im Fitness-Studio ebenso wie im Kur-Wellness-Hotel, Bekleidungshäusern, Kleidung, Zubehör - über e-net und Postweg geht beinahe alles. Yoga ist ALLTAGSTAUGLICH geworden, hat längst den eso-hippie-flair abgelegt. Menschen aus Politik und Sport,  Show-Biz und die ganz NORMALEN - ca. 5 Millionen Menschen üben in Deutschland regelmäßig Yoga. Sie werden von ca. 20.000 Yoga Lehrenden angeleitet, begleitet.

Wie überall gibt es auch eine ganze Bandbreite an Ausbildungswegen - vom 4 Wochen-Intensiv Kurs bis hin zur klassisch fundierten 4-Jahres Ausbildung. Bereits 1967 haben sich YogaLehrende zusammen gefunden um den BDY zu gründen - der Berufsverband der YogaLehrenden in Deutschland e.V.

Die Haupt Themen waren schon damals:

Qualitätsmaßstäbe für Yogalehrende, Yoga sollte nur von qualifizierten Lehrkräften unterrichtet werdenVernetzung der Yogalehrenden und einheitliche Vertretung der Interessen der Yogalehrenden

Pflege von Verbindungen mit LehrerInnen, Schulen und Institutionen im In- und Ausland

1971 gab der BDY die ersten Ausbildungs-Rahmenrichtlinien in Deutschland heraus und seitdem wurden Tausende von YogalehrerInnen BDY/EYU ausgebildet. Die Ausbildung ist mehrjährig und beinhaltet seit ihren Anfängen ein breites Spektrum von Themen sowie supervidierte Lehrproben und eine umfassende Prüfung. Das ist praktizierter Verbraucherschutz seit über 30 Jahren!

Wie finde ich meinen ersten/passenden Yogalehrer?

Ein paar Leitgedanken meines Lehrers R.Sriram, über die Sie reflektieren sollten, wenn Sie Yoga lernen möchten

 

"Was bringt Yoga?
Yoga steigert Ihre Kraft, Energie und Widerständsfähigkeit.
Wenn es so geübt wird, dass es Ihre persönliche Bedürfnisse und Besonderheiten berücksichtigt, kann es Ihre Beschwerden lösen helfen.
Fragen Sie sich vor dem Beginnen mit Yoga, "Was sind meine körperlichen Stärken und Schwächen? Was erwarte ich vom Yoga?"

Worauf sollten man beim Lehrer achten?
Gute Yogalehrer üben vor allem regelmäßig für sich selbst. Sie haben eine solide Ausbildung von 3 bis 4 Jahren und haben selbst eine Lehrerin oder einen Lehrer, um ihre Praxis zu vertiefen. Fragen Sie sich "Was hat der Lehrer für eine Ausbildung? Wo und bei wem bildet er sich aus und weiter? Spricht mich seine Persönlichkeit an?"

Wozu sollte man bereit sein:
Wichtig ist, besonders in der ersten Zeit regelmäßig Yogaunterricht zu besuchen. Falls Sie Bücher inspiriert haben, Yoga zu üben, ist es trotzdem wichtig Korrekturen zu haben. Falsche Anwendung der Yogatechnik kann Schaden bringen, ebenso wie die richtige Durchführung positive Ergebnisse.
Fragen Sie sich "Habe ich Zeit zu üben? Kann ich Kenntnisse in einem neuen Fach verdauen? Bin ich nur interessiert an einem regelmäßigen Treff mit Yogaübenden oder will ich mich wirklich darauf einlassen, dass ich hier was Neues lerne?""

Sie wollen es nun auch erfahren, entdecken - YOGA Feeling - haben in Ihrem Wohnort, -Kreis verschiedene Yoga Angebote geckeckt.
Sie sind sich bereits darüber im Klaren was Ihre Bedürfnisse, Ihre persönlichen Beweggründe sind?
Sie haben sich für einen Yogastil entschieden - passend zu Ihren Bedürfnissen?
Worauf sollten Sie nun achten bei der Auswahl, beim Finden Ihres Lehrers?

1. Ausbildung des Lehrers

Da der Beruf des Yogalehrers nicht gesetzlich geschützt  ist, kann JedeR als Yogalehrer tätig werden. Ganz wichtig und hilfreich ist in meinen Augen der Blick auf den Entwicklungs- und Ausbildungsweg. Manche Erfahrungen und damit einhergehende Veränderungen brauchen Zeit. So auch die Schritte auf dem YogaWeg. Die zertifizierte Ausbildung sollte mindestens 500 Unterrichtseinheiten umfassen. Außerdem bleibt ein guter Yogalehrer immer auch ein Schüler, ein Lernling. Er bildet sich regelmäßig weiter und hat Einzelunterricht bei seinem Lehrer. Fragen Sie nach: wo hat Ihr Lehrer seine Ausbildung abgeschlossen?

2. Unterrichtsart

Achten Sie auf kleine, feine Dinge :  als wie vorbereitet und damit gelassen und ruhig erfahren Sie Ihren Lehrer?

Ist Spielraum für momentane Befindlichkeiten, Änderungen, das lebendige Leben?

Achten Sie auf die Stimme, den Ton - behagen Ihnen Klangfarbe und Wort-Achtsamkeit?

Seien Sie doch einfach neugierig - fragen Sie nach dem Ablauf, dem Aufbau der Yogastunde.

3. Unterrichtsschwerpunkt - wo legt der Lehrer, wo liegt Ihr Schwerpunkt - passen Sie zueinander?

  • Fitness - wollen Sie über dynamisches und kraftvolles Üben hier Veränderung? Über die körperlichenAspekt des Yoga hier viel  Kraft und Beweglichkeit aufbauen?
  • Gesundheit - suchen Sie hier ein neues Gleichgewicht?
  • Spiritualität - sind Sie am Suchen und erhoffen sich ein Finden? Wie spirituell ist der Unterricht? Auch - möchten Sie das?
  • Meditation - wollen Sie Impulse, Anregungen, wie Sie auch im Alltag Stille-Momente gestalten können? Ruhe-Inseln? Weil Sie merken - der Alltag überfordert, erschöpft und Sie dringend Tankstellen brauchen?
  • Atemübungen - wünschen Sie sich passende Atem-Pausen, wollen Sie die Kraft Ihres Atems entdecken und entfalten?
  • Körperübungen - wünschen Sie sich eine verbesserte Körperwahrnehmung - spüren  - wie es Ihnen geht- um die Bedürfnisses des Körpers deutlicher wahr zu nehmen und diesen auch im Üben, in Ihrer Praxis zu entsprechen?

Ganz wunderbar ganzheitlich - wenn von allen Punkten, Schritten, Bausteinen in jeder Stunde etwas dabei ist. Rund. Schauen Sie was für SIE passt und stimmig ist. Bleiben Sie neugierig und offen, probieren Sie durchaus einmal einige Zeit aus - und erspüren Sie die WIRKUNG! Yoga in seiner Essenz, in seiner tieferen Wirkung lässt sichsicher nicht in einer Übungsstunde erfahren. Geben Sie sich und Ihrem Üben eine Chance und ZEIT.

4. Wenn für Sie wichtig, stellen Sie Fragen zur Person des Yogalehrers

  • Geschlecht
  • Alter
  • Charakterzüge
  • Spiritueller Hintergrund/Religion
  • Spezialisierung des Yogalehrers

Einiges lässt sich sicherlich bereits im Vorfeld über die Homepage recherchieren. Hilfreich sind auch Meinungen, Erfahrungen anderer Kursteilnehmer. Die BESTE Referenz erhalten Sie natürlich im eigenen Ausprobieren und Erfahren. Sinnvoll ist sicherlich auch ein ausführliches Vorabgespräch mit dem Lehrer Ihrer Wahl. Besonders  körperlich, seelische Einschränkungen sind für den Yogalehrer wichtig zu wissen. Wie geht er/sie damit um, vermittelt er Sicherheit, bietet Varianten zu Übungen an?

Vertrauen Sie bei dieser individuellen Entscheidung auch Ihrem Bauchgefühl - es passt einfach! Geben Sie sich evtl. auch eine Nacht "Bedenkzeit". Und wenn nicht dieser, dann ein anderer Mensch als Ihr YogaLehrer. Dies kann sich im Laufe Ihres eigenen Yogaweges durchaus verändern. So wie Sie selbst halt auch. Das Suchen lohnt sich - Sie werden Finden - den passenden Lehrer für sich - wohlfühlen,  dem Yogaüben hingeben, aktiv entspannen, den Yoga mit in den Alltag nehmend.

Wie viele Wege des Lernens und Veränderns so bringt auch auf dem Yogaweg nur regelmäßiges Üben voran -Selbstheilungs- oder Kräftigungsprozesse Ihres Körpers brauchen Zeit und Geduld. Oftmals haben sich Muster über Jahre aufgebaut, eingeschliffen. Genauso verhält es sich mit dem wieder Erlernen regelmäßiger Entspannung - über das wiederholte Üben bilden sich neue Synapsen die wiederum gestärkt, verstärkt werden durch Kontinuität und Regelmäßigkeit.

Lesen Sie hierzu auch einen passenden Artikel aus der Zeitschrift "Yoga-Aktuell"

 

HIER Zugangs Link   Publikationen qualifizierter Yogalehrer in der Verbandsfachschrift "Deutsches Yoga-Forum"

 

HIER Zugangs Link  WAS ist Yoga - Info des BDY

 

HIER Zugangs Link  DATENFAKTEN  rund um Yogaszene in Deutschland  aus BDY

 

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