Mehr Weihnachtssegen

Mehr Weihnachtssegen

LebensLichter---copyright by Hildegard sichtbarYOga

Ein Weihnachtssegen für dich
Erhelle uns du Licht des Lebens
Sternenglanz der Dunkelheit
Web uns ein in deine Träume
hüll uns in dein Hoffnungskleid
Herzensduft verströme dich
Deine Spuren stärken mich
Wiege uns du Licht des Lebens
Lass uns deine Nähe spüren
Stärker als das Leid bist Du
Deine Liebe sprich uns zu
Gotteslicht verteile dich,
deine Spuren leiten mich

"Wolle, was komme.
Und Weihnachten wird ein frohes Fest."

Öffne Deine Augen,
und siehe das Licht.

Öffne Dein Herz,
und spüre die Liebe.

Öffne Deinen Geist,
und erkenne die Ewigkeit.

Sandy Taikyu Kuhn Shimu

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Nicht, dass jedes Leid Dich verschonen möge,
noch dass Dein zukünftiger Weg stets Rosen trage,
keine bittere Träne über deine Wange komme,
und dass kein Schmerz Dich quäle,
nein, dies alles wünsche ich Dir nicht. -

Sondern:
Dass dankbar Du allezeit bewahrst die Erinnerung an gute Tage,
dass mutig Du gehst durch alle Prüfungen,
auch wenn das Kreuz auf Deinen Schultern lastet,
auch wenn das Licht der Hoffnung schwindet.
Was ich dir wünsche:
dass jede Gabe Gottes in dir wachse,
dass einen Freund du hast,
der deiner Freundschaft wert.
Und dass in Freud und Leid
das Lächeln des Mensch gewordenen Gotteskindes Dich begleiten möge.
Ich bin das Lichtlein,
das erwacht in der dunklen Winternacht.
Die Menschen gingen so gebückt,
doch als das Lichtlein sie erblickt,
da wussten sie, es kommt die Zeit,
da alle Herzen werden weit,
und alle Augen werden hell,
und alle Füße laufen schnell;
denn mitten aus dem Winterleid ersteht die liebe Weihnachtszeit!

(Verfasser unbekannt) vermutlich aus Irland

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Der Abend kommt von weit gegangen
durch den verschneiten, leisen Tann.
Dann presst er seine Winterwangen
an alle Fenster lauschend an.

Und stille wird ein jedes Haus;
die Alten in den Sesseln sinnen,
die Mütter sind wie Königinnen,
die Kinder wollen nicht beginnen
mit ihrem Spiel. Die Mägde spinnen
nicht mehr. Der Abend horcht nach innen,
und innen horchen sie hinaus.

Rainer Maria Rilke

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