NEBEL auf den Highlands – Indischer Rahmtopf Rezept

NEBEL auf den Highlands – Indischer Rahmtopf Rezept

Nebel - wie wunderbar! Die Welt versinkt - Sichtweite unter 50 Meter. Ein Mantel der Unsichtbarkeit legt sich übers Land. Ein beinahe magischer Zauber liegt darin. Der Weg hinter mir verschwindet im Nebel, ist einfach weg -

der Weg vor mir verliert sich in der Unsichtbarkeit. Mutig geh ich weiter, Schritt um Schritt, mit dem Vertrauen, da ist ein Weg. Im Wald - verschwinde ich  einfach. Werde unsichtbar. Wenn ich gehe oder fahre darf ich sehr achtsam sein. Was befindet sich hinter der Sichtgrenze? Was erwartet mich? Die Welt wird stiller, sanfter. Mitunter ist es eine Überwindung aus dem Haus zu gehen, die Luft legt sich wassertröpfchenfein an Jacke und Haar. Wenn wie heute der eisige Ostwind bläst tut eine warme Jacke, Mütze und Handschuhe gut.

Nebel macht etwas mit uns - wir wollen nicht mehr so gern aus dem Haus, es ist "ungemütlich". Im Zimmer, beim warmen Ofen und duftendem Tee ist es angenehmer. Es ist die Zeit des Rückzugs. Der November mit seiner Qualität unterstützt uns darin - Rückzug zu den Wurzeln. an die Essenz. An das, was wirklich wichtig ist. Der Nebel, das unwirtliche Wetter unterstützt dies. Und - welch Wohltat ist ein Nebelgang, vermümmelt, gut eingepackt. Stille atmen, denn, die Anderen sind ja im Haus. Auch eine Form der Meditation, eine Form in die Stille zu kommen.

Nebel über dem Land

Der Nebel deckt mit dichtem Mantel
die Berge und die Felder
zu.
Und es geschieht ein stiller Wandel,
die Rauhreifkälte färbt im
Nu.

Nur Schemen, Schatten sind die Bäume,
die Büsche, nur ein dunkler
Hauch.
Die Wege münden all in Träume,
ohn` Wirklichkeit, wie
Sinnenrausch.

Die Menschen wiegen sich im Gehen,
ein stummer Geist,
ohne Gesicht.
Um ihn herum die Nebel wehen,
die Wirklichkeit, erkennt man
nicht.

Der Raum ringsum, ist weiße Wände,
sie nehmen Atem und den
Blick.
Sind nicht zu greifen mit den Händen
und doch, sie weichen nicht
zurück.

Da, plötzlich, still und strahlend hell
zerreißt die weiße
Nebelwand.
Ein Sonnenstrahlenbündel schnell
wischt sie hinweg, mit
gold'ner Hand.

 

© Heidemarie Chaerling, 2011

 

Gedichte   zum Nebel      http://gedichte.xbib.de/_Nebel_gedicht.htm

Nebel. Geheimnisvoll. Die Erde kocht, Mutter Erde kocht ihre Suppe und der Dampf steigt nach oben. Was wird hier verwandelt? Transformiert?

Der nahe Winter ist Eintopf Zeit. Wärmend und nährend, mit duftenden, wohlschmeckenden Gewürzen. Krame doch in diesen Tagen nach alten Rezepten und probiere aus. Hm, wie lecker!

 

Hier eines meiner Lieblingsrezepte:

Indischer Rahmtopf  f. 4 Personen

4 Zwiebeln
300 g Kartoffeln
4 Tomaten
5-6 EL Öl
4 cm Ingwer
evtl. 2 frische grüne Peperoni
100g Schmand oder saure Sahne
1 TL Kurkuma
1 TL Würzmischung aus Kardamon, Nelken, Kreuzkümmel, Pfeffer, Zimt, Muskat
1 TL Paprikapulver
etwas Salz
1 EL gehackte Korianderblätter

Zwiebeln und Kartoffeln schneiden und anbraten - entweder in Pfanne für ca. 20 min oder Siko kurz
Ingwer feingehackt dazu, Tomatenviertel, Sahne dazugeben
Gewürze dazu geben

Am Schluss die Korianderblätter

 

Hm, lecker. Wir kochen in großen Töpfen und leider leider bleibt fast nichts übrig!

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