WinterZeit–Entwicklungszeit

WinterZeit–Entwicklungszeit

Winter pur kalt, Schnee, dunkel und gleichsam leuchtend.
Spürbar unser eingebunden sein in die Rhythmen der Natur.
In diese hineinspüren, mitschwingen, zu lieben und zu leben.
Spürbar dies geschehen lassen – ich kann weder Schnee, noch Temperatur, noch Sonne produzieren, verändern.

Wir dürfen uns üben im fügen, im geduldig liebevollen Annehmen wie es ist.
Eine wunderbare Chance darin!!!!

WinterZeit = EntwicklungsZeit!

All das was wir im Sommer eingesammelt haben dürfen wir im Winter, in der InnenZeit, “potenzieren” durch innere seelische Kräfte. Der Sommer war reich an AußenErleben: Zeit im Freien, bewegen, Sport, Sonnen, mit allen Sinnen genießen! Der Winter schenkt die Zeit für die geistige , die innere Aktivität. Anspruchsvoll und ganz einfach:

nimm dir Zeit zum
lesen, innehalten,
Stille zulassen, auf das Jahr zurückschauen
Zeit mit all den Lieben um dich
Spielen mit den Kindern
Zeit für ausgiebige Gespräche

Dem inneren Licht Raum geben, Stimmungen und Empfindungen zulassen.

Unsere Sache ist es, den Funken des Lichts festzuhalten,
der aus dem Leben überall da hervorbricht,
wo die Ewigkeit die Zeit berührt.
Friedrich Schiller (1759-1805)

Unser Brauchtum unterstützt uns, wenn wir es nutzen und leben.
Die Raunächte. Die FerienFreiTage.

Im miteinander wird es hell und warm.

Noch ist Zeit. Noch ist es ruhiger, der AllTag wartet noch ein wenig.
Noch ist Raum für Fragen und Antworten. Raum für Träume.
Raum für Begegnung mit dir selber.

Impulse:

Wie steht es um meine familiären Wurzeln? Welche sind kraftvoll wo braucht es Versöhnung?

Wie bin ich mit meiner Intuition oder spirituellen Führung verbunden?

Was möchte mein Herz?

Was brauche ich für mein persönliches Wohlbefinden? Wovon mehr, wovon weniger?

Was nehme ich in meinem sozialen Umfeld wahr, wie steht es um freundschaftliche Beziehungen?

Was darf nun endgültig verabschiedet werden? Was passt einfach nicht mehr zu mir und in mein Leben?

Welche Sehnsüchte und Wünsche trage ich in mir, die im kommenden Jahr erfüllt werden möchten?

Wie möchte ich den Übergang in das Neue gestalten? Wie fühlt sich die Erfüllung meiner Visionen an?

Wen oder was möchte ich segnen und wofür bin ich zutiefst dankbar?

Wie steht es um meine Vitalität, Kraft und Lebensenergie?

Wie gehe ich mit dem Begriff Sinnhaftigkeit um in meinem Leben? Sind meine Visionen und Vorhaben sinnstiftend für mich?

Worüber habe ich mich gefreut in den letzten Nächten (und auch Tagen Smiley)? was hat sich gut und stimmig angefühlt? Welche Themen werden mich belgeiten?

(Impuls Fragen entnommen Natur und Heilen 1/2013 “Wege nach innen – Raunächte von Christine Fuchs)

Wir haben die Sonne, den Schnee, die Temperatur und vieles vieles NICHT in der Hand.
Doch was ich habe, ich mein WIE.
Ich habe die Möglichkeit, die Chance mich zu entscheiden. Mein Leben jeden Tag neu zu verstehen.

Werde ich bitter oder weise?

Werde ich verständnislos oder verständnisvoll?

Werde ich zynisch oder vertrauend?

Werde ich ängstlich oder mutig?

Werde ich totgrau oder lebendigbunt?

Werde ich abweisend oder neugierig?

Werde ich steinalt oder herzensjung?

WIE lebe ich mein Leben?

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Mehr WINTER. Eine wunderbare Zeit dem Klang der Stille zu lauschen. Voll yogisch.

Alles wird ruhiger, die Natur hält Winterschlaf. Auch wir können werden wie eine verschneite Landschaft. Gleichmütig. Gelassen. Unerschütterlich. Kraft schöpfen für den neuen Frühling, das Neue das kommen wird.

Die Kälte bringt Festigkeit  und Klarheit in sonst sprudelnde Wasser. Auch wir können einen klaren Kopf bekommen. Und die Stille des Winters genießen, um neue Pläne zu  schmieden. Für den Garten, für unsere Arbeiten, für Beziehungen, für den nächsten Urlaub, für das Werden unserer Träume.

Früher war Winter: Hütte, Höhle, im warmen bleiben, pausieren, warten. Ein guter Impuls jetzt, und auch sonst mal zwischendrin, unser Leben zu entschleunigen, zu verlangsamen. Klasse auch auf der Matte zu üben Smiley
Es ist einfach die passende Zeit zum ausruhen, ja auch genussvoll schlafen, verträumt durch WinterWälder wandern, ohne Ziel, einfach weil es guttut.

Und wenn dann beides zusammen kommt: WinterEisSchnee und StrahleSonne – dann glitzert und funkelt alles. Das gibt einen mega Schub an HerzensLachen. Schneeengel. Schneeball werfen. Die Kälte und das sanfte Kribbeln schmelzenden Schnees auf der Haut- LEBEN!

Nach dem Zauber des Neuanfangs
wartet die FÜLLE des Wegs.
Gernot Candolini

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Schweigen und Hören

Still werden und träumen:
von glücklichen Menschen
fördernden Beziehungen
erfülltem Leben

Still werden und entdecken:
ungeahnte Möglichkeiten
Wünsche und Bedürfnisse
Freude am Leben.

Still werden und JA sagen:
JA zu meinen Visionen
JA zu meinen Grenzen
JA zu meinem Weg

Still werden und Leben fördern:
das Feine wahrnehmen
das Zarte schützen
das Kleine wachsen lassen.

Max Feigenwinter aus “Einander Engel sein”

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Fotos- copyright by Mirjam Burkert

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