Muscheln in meiner Hand – Zusammenfassung: 6. Argonauta

Muscheln in meiner Hand – Zusammenfassung: 6. Argonauta

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Sie ist selten…durchsichtig und fein. Dient als Wiege für die Jungen und dann…  lässt sie die Muschel, die Hülle zurück.

Wow. Wie genial.  Die Muschel eintauschen gegen die Weite des Meeres.

Welche Inspiration mag uns die Argonauta geben?

Nach AusternZeit kommt die Phase einer neuer Freiheit---eine Freiheit, in der wir uns anders, neu entfalten können.
Ist darin noch Raum für eine menschliche Beziehung?
Oder bietet sie die Gelegenheit, die BESTE Beziehung zu finden?

Eine, die nicht begrenzt, die nicht abhängig macht—sondern eine Begegnung zweier in sich Vollendeter, reifer Persönlichkeiten schenkt
darin nicht zweckbedingt, nicht auf besonderen Interessen basierend, weder halben noch begrenzten Zielen dienend.

Ihr WERT? Ruht in sich selbst. Übertrifft alle anderen Werte.
Weil es sich um die Beziehungen einer Persönlichkeit zu einer andere handelt

Rilke…. "Einen Beziehung… von Mensch zu Mensch gemeint…dass zwei Einsamkeiten einander schützen, grenzen, grüßen“

Zwei-einsamkeit--kommt nicht mühelos. Wächst allmählich, erst wenn Frau wie Mann volljährig geworden. REIF sind.. diesen Weg selbst zu gehen, Gelernt haben, allein mit sich fertig zu werden. Unabhängig zu sein. FREI.
Es gilt den wahren Kern zu finden und zu leben

Diesen im Zentrum finden, ein Ganzes Werdens.
„eine Welt für sich um des anderen Willen“ Werdens.
Uns zur vollen Entfaltung bringen, erhöhtes sich-selbst-genügen,
eine Welt für sich zu werden.

Darin, daraus – ein Miteinander zweier Mensch eine Unmöglichkeit?
Oder darf Bewusstsein entstehen…. dass zwischen Nächsten auch undenkliche Fernen bestehen bleiben,  die Weite zwischen sich zu lieben.
"Die Möglichkeit gibt, einander immer in ganzer Gestalt
und vor einem großen Himmel zu sehen"  - Rilke

Eine Idee für Pioniere, die den Weg suchen durchs Gestrüpp
der Tradition, Konvention, Dogmen.

Ein Blick auf einen InselTag
Einen, seinen inneren Rhythmus entdecken und leben.
Freudig erwachend, dürfen, wo man ist und was nachher kommt
in der Arbeit im Tun versinken
heißhungrig koche, essen,
Zeiten im drinnen und draußen
Zeiten des geistigen und des körperlichen Tuns
Morgen für die geistige Arbeit
Nachmittag für körperliche Betätigung, Arbeiten im freien
Abend  Stunde der Gespräche
schweigende Harmonie finden – wie Strandläufer – zum Takt eines inneren Rhythmus
von Gedanken befreit, leer und nackt wie Treibholz
den Funken im anderen Suchen
Nachthimmel – Botschaft des Himmels einströmen lassen, bis randvoll mit Sternen angefüllt
dürsten nach Größe und Mannigfaltigkeit einer Sternennacht

Was hat den Tag so vollkommen gemacht?
war unbelastet, weder räumlich noch zeitlich begrenzt
Insel gibt unbegrenztes Gefühl von Zeit und Raum
auch nicht durch Aufgabenbegrenzt – FREI
natürliches Gleichgewicht zwischen körperlich, intellektuellen und gemeinschaftlichem Leben
Rhythmus ist leicht und ungezwungen
Arbeit ohne Druck
Beziehung erstickt nicht unter Verpflichtungen
Intimität durch Leichtigkeit der Berührung gemildert
wie TÄNZER durch den Tag getanzt
instinktiv im gleichen Rhythmus

Gute Beziehung ist wie Tanz
darin gleiche Regeln
vertrauensvoll nach der gleichen Choreographie
zwar kompliziert, doch heiter, schnell + leicht
keine besitzergreifende Umklammerung, nichts als eine leise Berührung
die schöpferische Freude mittteilen, TIELNE
UND die Lebensfreude des Augenblicks
Einklang zur Musik bewegen
IM-Takt- Sein verleiht etwas schwerelose, zeitloses, ewiges

WIE erlernt man diese Technik des Tanzes?
weshalb ist sie so schwierig?
Was lässt uns zögern, stolpern?
ANGST – die uns heimwehkrank am jüngst vergangenen Augenblick festhalten lässt,
oder uns triebt, gierig nach dem nächsten zu greifen
ANGST zerstört „beschwingtes Leben“
WIE Angst bannen?
Nur durch Gegenspieler: Liebe.

Herz voller Liebe --- kein Raum für Angst, Zweifel, Unentschlossenheit

SO vollkommen in der Liebe aufgehend- dass vergisst zu überlegen, ob wiedergeliebt wird.
Die Melodie dieser Liebe spüren und sich danach bewegen. DANN können sich 2 Menschen in vollkommendem Einklang, im gleichen Rhythmus bewegen.

In einem größeren Rhythmus bewegen… in der natürlichen Schwingung des Pendels
zwischen:

Gemeinsamkeit + Einsamkeit
Persönlichem + Abstraktem
Einzelnen + Ganzen
Nahem + Ferne

Berühren und größte Nähe UND im Meer des Universums verlieren,
das absorbiert und dennoch befreit, trennt und dennoch verbindet.

VOM Zustand des intimen, persönlichen zweifachen Sonnenaufgangs
ÜBER das Besondere und Zweckbedingte der Austernbank
HINEIN in das
abstrakte und Ganze der Argonauta.

Das Pendel zwischen den Polen… Verebben und Fluten.

Darin das Unbeständige erkennen und anerkennen:
Wir haben so wenig Vertrauen in die Gezeiten des Lebens, der Liebe, der Beziehungen.
Wir bejubeln die Flut und wehren erschrocken die Ebbe ab.
Wir verlangen Beständigkeit, Haltbarkeit, Fortdauer
Und die einzige Fortdauer liegt im Wachstum, im täglichen Auf und Ab.

Die einzige Sicherheit….. liegt nicht im Soll oder Haben, fordern oder erwarten,
nicht einmal im Hoffen… oder sehnsuchtsvollen Verlangen nach dem
was war oder bangen vor dem was kommen könnte…
sondern allein im lebendigen Bekenntnis zum Augenblick.

JETZT.

Auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein.
Nehmen wie sie ist
in ihrer Begrenzung
umgeben von wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres
von Gezeiten berührt
vom Steigen und Fallen

Unbeständigkeit.
Wie kann man lerne mit Ebbe des Daseins zu überleben?
Hier am Meer- die Einsicht in das Verborgene:
Schätze die freigegeben werden bei Ebbe
Wiederkehr die stattfindet
jede Phase der Welle ist gültig!
Jede Phase der Beziehung ist gültig!

Folgt…. 7.EINE HANDVOLL MUSCHELN

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