Muscheln in meiner Hand– ZUsammenfassung — 5.Austernbank

Muscheln in meiner Hand– ZUsammenfassung — 5.Austernbank

EHE---der Wunsch nach Fortbestand, jedoch nicht in Form oder Zustand.
Auster tolles Bild für den Wandel!

Kleine Muscheln klammern sich an, wie ein Haus mit verschiedenen Anbauten, ein ausbreiten nach vielen Richtungen.
Vielleicht auch das Bild eines Netzes, von geknüpften Banden.
Das sich  verändert, erweitert.

Aus einer romantischen AnfangsLiebe ein heranreifen, hineinwachsen, oder auch entfalten in innige Hingabe.
Da ist Loyalität, gegenseitige Abhängigkeit, gemeinsame Erlebnisse – ein Geweb aus Erinnerung an Gemeinsamkeiten und Gegensätzen an Triumphen und Enttäuschungen, an Vertraulichkeiten, finden einer gemeinsamen Sprache und auch Sprachlosigkeit., ein Wissen um Neigungen und Abneigungen, Gewohnheiten und Reaktionen (seel. wie körperlichen).
Ein Netz aus Instinkt und Intuition, bewusster und unbewusster Ergänzung.
Gewoben in Raum und Zeit auf dem Webstuhl des Lebens.

UND

Flut des Lebens verebbt.
Kinder gehen aus dem Haus. Verharren wir in festverklebtem (AusternMuschel), isoliert, starr, in einer veralteten Muschel (Lebensform), einer Festung, die ihren Sinn überlebt hat?
Ist das ein verkümmern in skelettierter Form oder suchen und finden einer neuen Lebensform, neuere Erlebnisse?

DOCH

Kein zurück zur Sonnenaufgangs Muschel. Auch ihr entwachsen, für diese streng symmetrische Muscheln zu vielseitig geworden.
Oft ist dies die MITTE des Lebens.
Vielleicht die passende Zeit die Muscheln abzustreifen.
Ablegen was in den Urlaubs Strand AlleinTagen so einfach wurde:
*Muschel des falschen Ehrgeizes
*Materiellen Besitzgier
*Des Ego
*Stolz
*Masken
*Harnisch --- um uns für den Lebenskampf zu wappnen. Ablegen? Wie erlösend!

Manche Wünsche haben sich einfach überlebt.
Im Nachmittag des Lebens etwas ruhiger, geduldiger, klarer, gemächlicher,
Ich muss nicht immer nur TatMensch sein.
Und ja- es kann Wachstumsschmerzen geben:
Unzufriedenheit, Ruhelosigkeit, Zweifel, Verzweiflung, Sehnsucht…
Sind nicht VerfallsZeichen... sondern eher Zeichen der Angst,
vor dem absoluten Raum, der atemberaubenden Leere hinter einer offenen Türe.
Diesen WachstumsSchmerzen stellen, hey, die dürfen sein.
Nicht fliehen in Depression, Trunk, Liebeleien, gedankenlose Überarbeitung.

Die ankündigende Energie eines neuen Lebensabschnitts erleben.
Endlich passende Zeit um mich um die vernachlässigte Hälfte des Ichs zu widmen:
Frei-Gemüt entwickeln, Herr und Talente!

Folgt…. 6.ARGONAUTA

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