Yoga für die AUGEN – Übungen, Tipps, AugenBlicke

Yoga für die AUGEN – Übungen, Tipps, AugenBlicke

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Yoga für die Augen? Yoga für die AUGEN!

Ein ganz normaler Arbeitstag.

12.000 bis 33.000 Kopf- und Blick- Bewegungen
zwischen Bildschirm, Tastatur und Schreibtisch.

4.000 bis 17.000 Pupillenreaktionen.

Diese Zahlen erschrecken:

In den letzten 50 Jahren haben sich die Brillenträger verdreifacht!

Das Auge ist wichtiger Bestandteil des gesamten Körpers und der Psyche. So kann, auch eben weil das Auge eingebunden ist in dies kraftvolle System, über und mit den Impulsen des Yoga eine positive Wirkung auf die Augen erreicht werden.

Schauen wir uns eben unser modernes Leben an:

  • Viel Kunstlicht
  • UV Strahlung
  • Stundenlange PC Arbeit- TV - jegliche Bildschirme die Mind + Augen binden
  • Dauerhafte Fehlernährung
  • Intensiver Stress
  • Körperliche Belastungen durch Fehlhaltung der Wirbel
    (auch hier auf die Körperhaltung am PC, an Bildschirmen achten - Geierhaltung lässt grüßen)
  • Seelische Anspannungen

Dies alles kann Sehkraft einschränken und die Augenmuskeln erschlaffen. Mensch kommt in „Sehnot“.

Klaro helfen Brille oder Kontaktlinsen, doch der Zustand trügt. Die Sehhilfe entlastet zwar, doch die eigenen Fähigkeiten werden weder gefordert noch gefördert. Bereits in den 20er des letzten Jahrhunderts entwickelte der amerik. Augenarzt Dr. W. H. Bates ein Augentraining.

Yoga greift diese Impulse weiter auf. Im Yoga arbeiten wir an der stabilen Verbindung von Körper, Geist und Seele, mit dem bewusstenEinsatz der Atmung. So wirkt sich eine Übung der Wirbelsäule gleichzeitig auf das Nervensystem aus. Mit einem verbesserten körperlichen Wohlbefinden gewinnen wir mehr LebensEnergie und ein positiveres LebensGefühl.

All die wunderbaren Wirkungen des Yoga

  • Verbesserte Haltung
  • Vertiefte Atmung
  • Gestärktes Nervensystem
  • Gestärkte Abwehrkräfte
  • Gesteigerte Konzentration
  • Erfahren von innerer Ruhe und Gelassenheit

Frage deinen kompetenten YogaLehrer, deinen Augenarzt.

Übe wie immer liebevoll und achtsam mit dir selbst - jede Übung 1-3 Minuten lang.

Gerader Rücken – wachere Augen

Ein gekrümmter, verspannter Nacken bewirkt extreme Verschlechterung der Sehschärfe, die Blutversorgung ist schlechter.

++ sind  alle Übungen die mit der gesamten Wirbelsäule arbeiten, hier lockern und kräftigen.

Übungen für den Schultergürtel, für angenehm kraftvolle Rücken- und Nackenmuskeln.

z.Bsp. Katzenspiele

Froschatmung

Augenrollen

Eule

Tiefe Atmung – gesündere Augen

Für optimale Funktion jeder Zelle im Körper ist die Versorgung des Körpers mit Sauerstoff eine wichtige Voraussetzung. Ein freier, tiefer Atem ist hilfreich, dieser kann wieder erlernt werden. Denn Fakt ist, dass viele Menschen sehr flach bzw. mangelhaft ausatmen.

So helfen alle Übungen, die die Atemräume öffnen, weiten. Alle Übungen die unsere Lungenfunktion stärken.
z.Bsp.

Seitbeugen

Tadasana mit Armbewegungen

Apanasana

Kraftvolles Ausatmen, Kapalabati

Gähnen

Entgiftete Leber – gesunde Netzhaut

Als wichtigstes Organ für die Entgiftung leistet unsere Leber Schwerstarbeit. Sie speichert auch das für die Augen wichtige Vit A. So stärken wir unseren Körper und unsere Augen durch vitalstoffreiche Ernährung, vitaminreiche Säfte, Bitterstoffe, Leberwickel.Hilfreich - Info zur Ernährung

Yoga für die Leber:

Drehsitze, -Übungen

Sufi Kreise, kreisendes Becken

AugenÜbung:

Blitzen

Handflächen hintereinander in Abstand von 10 cm vor den Augen

Finger spreizen, Hände nun schnell hin und her bewegen, von oben nach unten. Augen schließen. Diese Übung regt den Sehpurpur in der Netzhaut an. Dies intensiviert die Farbwahrnehmung, auch verbessert es das Sehen in der Dunkelheit.

Starke Nerven – scharfe Sicht

Der gesamte Körper ist bei Dauerstress im Alarmzustand. So steigen Blutdruck und Puls, man ist unruhig, unkonzentriert, verliert rasch die Kontrolle, ist gereizt wenn nicht sogar aggressiv. Das Stresshormon Adrenalin leistet ganze Arbeit.

Yoga Übungen helfen hier Spannungen auszugleichen, Adrenalin ab zuzubauen. Eine tiefe Atmung beruhigt das Nervensystem. Mit innerer Ruhe haben wir einen klaren Blick, den Durchblick und können einen anderen Blickwinkel einnehmen.

Finger-Antennen

Hände an die Schläfen, die Finger weisen nach oben wie Antennen.

Ausatmend den Kopf so weit wie möglich drehen, Becken bleibt stabil.

Einatmend zur anderen Seite drehen.

Zentriertes Sehen:

Die beiden Zeigefinger im Abstand von 25 cm vor das Gesicht halten.

Fokussieren eines Fingers, dann des anderen. Wechsle. Führe dann beide Finger zusammen.

Das Licht fällt bei diesem Üben direkt  auf die Sehgrube, was die Sehfähigkeit steigern kann. Mit klarer Sicht auf die Dinge auf die du dich konzentrierst.

Gute Konzentration – neuer Blickwinkel

Je besser man sehen kann, desto klarer und konzentrierter kann man denken.

Yoga und Augenübungen können uns in Zeiten der Anstrengung begleiten und auch präventiv für den Durchblick sorgen. Yoga hilft uns schneller und tiefer zu entspannen, rasch innerlich aufzutanken.

So haben wir immer klare Sicht, genießen die Weite mit frischen klaren Augen.

Schwingen

Im Stand die Arme locker nach links und rechts schwingen. 1 Minute mit geschlossenen Augen, eine Minute mit offenen. Die Umgebung vorbeigleiten lassen.

Das Schwingen lockert die Hals-und Rückenmuskulatur und regt die Durchblutung an, vertieft die Atmung.

Daumenblick

Hände gefaltet in Anjali Mudra vor dem Brustbein.

Blick auf die Daumen. Dabei Nacken und Rücken lang und gerade belassen. Dabei ruhig und langsam atmen.

 

Grundübung: Palmieren

Entspannen der Augenmuskeln, verbessert die Durchblutung.

Abschirmen aller äußeren Reize.

Dafür die Hände aneinander reiben, bis sie warm sind. Die Hände leicht gewölbt locker auf die geschlossenen Augen legen. Wenn Du die Ellenbogen auf den Tisch stützenkannst, entspannt gleichsam der Nacken. Genieße die Ruhe. Öffne nach ca. 1 Minute die Augen, linse durch die Finger, nimm diese langsam weg.

+++++ für die Augen:

  • Gesunde, vollwertige Kost
  • Viele grüne Nahrungsmittel (viel Lutein und Zeaxanthin)
  • Rote und blaue Früchte für den Stoffwechsel (Heidelbeeren, Rote Beete, Holunder, Rotkohl..)
  • AugenPausen – siehe die Übungen oben
  • Grün anschauen – wirkt entspannend
  • Gähnen – entspannt Gesichtsmuskeln, tiefer Ausatem, kurbelt Tränenflüssigkeit an
  • Strecken
  • Liegende Acht mit den Augen in die Luft malen

Kraftvolle Worte und Gedanken:

Meine Augen sind frisch und klar!

Ich sehe mit Liebe und Freude.

Ich betrachte alles mit Freude und Liebe.

Ich liebe meine Augen.

Ich habe vollkommenes Sehvermögen.

Ich sehe klar in jede Richtung.

Ich betrachte voll Liebe meine Vergangenheit, meine Gegenwart, meine Zukunft.

Mein Denken entscheidet, wie ich das Leben sehe.

Ich sehe mit neuen Augen.

Ich sehe Gutes in jedem und überall.

Ich erschaffe jetzt liebevoll das Leben, das ich gerne betrachte.

Ich liebe meine wunderbaren Augen und bin dankbar dafür.

Und: auf die vielfältige Sprache unseres Körpers hören:

Was will ich vielleicht nicht scharf sehen?

Kurzsichtig sein

Blind vor Wut

Den Überblick verlieren

Keine Durchblick haben

Den Tatsachen nicht ins Auge blicken können

Ich will das nicht mehr sehen

Klasse Artikel „Natur und Heilen“ – 12/2012

 

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gemaltes Auge- copyright by Salome

 

2 Antworten

  1. Ich habe auch vor, es mal mit Augentraining nach Bates zu versuchen. Danke also für die Infos, ich werde mir die Augenübungen auf jeden Fall noch genauer anschauen!

  2. Viel Freude mit
    AUGEN AUF für das Wesentliche!

    Mit dem richtigen Durchblick!

    Sehen was IST.

    HerzGruß, Hildegard

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