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Neues Beet-copyright by- Hildegard-sichtbarYoga

Gartenimpressionen -  Was hat Garten mit Yoga, was hat Erde mit Energie zu tun? Was kann SICHTBAR werden, wenn ich achtsam und bewusst hinSCHAUE, DA bin?
Im erkennen und wahrnehmen der Spielregeln des Lebens - dann hat ALLES immer mit mir zu tun. ALLES als LERNFELD, Übungsfeld, ein Garten in dem ich grabe, jäte, dünge, säe, gieße, mulche, ernte.

Erlebt in diesen Tagen in MEINEM Garten. In den letzten 5-7 Jahren sind nachundnach ca. 18 Rosenstöcke "eingegangen". Erst in dem Gartengang mit meiner Mutter und meiner Schwägerin registrierte ich dies deutlichst. Ich liebe meinen Garten, liebe meine Rosen. Wo war ich die letzten Jahre? Inmitten meiner Ausbildungen, meinem turbulenten Leben wuchsen meine Rosenstöcke, blühten und verblühten - auch ohne mich. Zu "Zärteleien" blieb keine Zeit, Verblühtes abschneiden - ? - wann denn - düngen - oh je.
Noch am selben Abend war mir klar - dass wird dieses Jahr anders. Welche Rosen stehen, wachsen, gedeihen wunderbar und WARUM? WO sollen Neue hin und welche? Ich wälzte Bücher, telefonierte ausführlich mit meinem Rosarium Inger Jensen (sehr zu empfehlen) - und grub LÖCHER. Neue Wohnräume, Lebensräume für meine neuen Alten Rosen. Ein Beet war dabei deutliche Herausforderung. Zugewuchert mit einem MANNSHOHEN Kraut hätte kein Samenkorn dort Platz gefunden. Vor Jahren, als ich jedem meiner Kinder einen Rosenstock pflanzte, wünschte sich der Vater meiner Kinder gelbe Rosen. Ich pflanzte sie ihm und im Rückblick erschrecke ich beinahe - um den Dreh als unsere Ehe, unsere Beziehung, unser Gemeinsames auseinanderging, andere Wege einschlug, um den Dreh gingen diese Rosen EIN, hörten auf zu Wachsen, zu Leben.
Während ich in diesem Beet mit ganzer Kraft ausgrub, tiefste Wurzeln des wuchernden Krautes entfernte, alte holzige RosenstockReste herauszog - kamen tiefe Gedanken. "Ich grabe meine Vergangenheit aus. Entferne ALTES, VERDORRTES, jäte, schaffe Platz für NEUES. Neue Pläne, neue Visionen, neues Wachstum." Dazu musste ich mitunter ganz schön ziehen, tief graben, hartnäckig sein. Die Wannen mit all dem Ausgegrabenem waren SEHR schwer. Untragbar. Gottlob half mir Rudi dabei, alleine hätte ich sie nicht mehr bewegen können.
Mein Garten, dies Beet als Bild für das Leben, für mein Leben. Zugewuchert mit "Kraut", Altem, Totem - hier konnte nichts NEUES mehr wachsen. Im bewussten Graben, Ausgraben, Erkennen und davon Lösen ist jetzt ein weites leeres Beet vor mir - bereit für viel NEUES, für Wachstum und LEBEN.

 

 

1 Antwort

  1. Kirsten

    Hallo junge Frau,

    ich lebe seit vielen Jahren in dem “Glauben”, dass die Pflanzen, die ich von Freunden, Bekannten, … bekommen habe so lange bei mir gedeihen, wie die Freundschaft, die Bekanntschaft, der Kontakt besteht. Und wenn ich Pflanzen hatte, bei denen ich dachte “die sieht aber nicht mehr gut aus”, dann war es um den menschlichen Kontakt genauso bestellt.

    Frohe Ostern
    Pflanze Neues
    Gruß
    Kirsten

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