WortEssenzen – Annette Hohberg „Alles, was bleibt“

WortEssenzen – Annette Hohberg „Alles, was bleibt“

Eeben ausgelesen...ein leises Buch...ein feines dazu...wunderbare Wortgespinste...DANKE.

Sie hatten sich so geliebt….anhand von 17 Fotos zieht sie Bilanz, kommt den Brüchen in ihrer Beziehung auf die Spur… Chronologie einer großen Liebe und die Geschichte eines Neuanfangs.

Annette Hohberg "Alles, was bleibt"

Es ist schön mit jemandem schweigen zu können.

Sie fassten sich mit den Augen bei den Händen.

S. 35  -Ich vermisse dich… es macht keinen Spaß, ohne dich zu essen. Das Leben schmeckt dann nur halb so gut.

S. 168 - Sie bleiben stumm, als sie so, Hand in Hand, durchs Haus gehen. Sie brauchen keine Worte. Ihr Schweigen ist sich selbst genug; es füllt sich mit Vertrauen darauf, was hier beginnen soll. Sie lassen sich Zeit, öffnen jede Tür, jedes Fenster…..nehmen Besitz von allem, das ab jetzt ihnen gehört.

S. 194 - Sie saßen noch eine Weile schweigend da,genügten sich in diesem Raum, den sie geschaffen hatten, kosteten die Nähe aus, die sie sich gewähren konnten, weil sie auf Distanz gebaut war"

 

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